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Ratgeber Knochenmetastasen

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31. Januar 2018
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22. Januar 2018
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18. Dezember 2017
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12. Dezember 2017
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Diagnose Knochenmetastasen

Häufig sind immobilisierende Rückenschmerzen das erste Symptom, das bei der Diagnose von Wirbelkörpermetastasen genannt wird. Auch das Auftreten von Wirbelbrüchen, gerade wenn keine Stürze vorliegen, kann ein Hinweis auf Wirbelkörpermetastasen sein. Die Symptome sollten mit einem Arzt abgeklärt werden, auch wenn eine Krebserkrankung noch nicht bekannt ist.

Besteht der Verdacht auf Wirbelkörpermetastasen, muss eine umfassende Diagnostik erfolgen. Hierzu gehören eine ausführliche Anamnese, bildgebende Verfahren (CT, MRT), Skelettszintigrafie sowie die Klassifikation via Scores zur Einteilung der Wirbelkörpermetastase. Eine Biopsie kann Klarheit und vor allem Hinweise auf den Primärtumor geben und sollte im Falle einer Vertebroplastie oder Kyphoplastie immer erfolgen.

Die Entstehung von Knochenmetastasen ist möglich, wenn der Tumor invasiv wächst. Das bedeutet, dass Krebszellen nicht in einem betroffenen Organ verbleiben, sondern streuen. Wird die Grenze eines Organs überschritten, können sie auch anderes Gewebe befallen. Über Blut oder Lymphe ist auch ein Befall von weiter entfernt liegenden Organen möglich. Bei Knochenmetastasen sind die Krebszellen von einem Primärtumor, z. B. Brustkrebs oder Prostatakrebs, in die Knochen gewandert und haben dort weitere Absiedlungen des Tumors gebildet. Diese heißten Metastasen oder Tochtergeschwulste. Bei Knochenmetastasen sind Krebszellen des Primärtumors, also z. B. Brustkrebszellen in den Knochen zu finden.

Das Glossar gibt kurze Erklärungen zu wichtigen Begriffen bei Wirbelkörpermetastasen. Osteoblasten heißen die Zellen, die für den Aufbau von Knochen zuständig sind. Der Gegenspieler, die Osteoklasten, bauen Knochen ab. Zur Diagnose von Wirbelkörpermetastasen werden verschiedene bildgebende Verfahren, wie bspw. CT, MRT, kombiniert. Bisphosphonate werden zur Therapie von Wirbelkörpermetastasen eingesetzt, da sie den Knochenabbau hemmen können. Die Radiofrequenz-Ablation mittels STAR kann eine minimal-invasive Behandlungsmethode zur Zerstörung von Wirbelkörpermetastasen sein, welche mit anderen gängigen Therapien kombiniert werden kann.