Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Knochenmetastasen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Links zu Wirbelkörpermetastasen

Amerikanische Patientin erzählt Ihre Geschichte zur Behandlung mit STAR:
www.YouTube.com

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.:
www.krebsgesellschaft.de

Deutsche Krebshilfe e. V.:
www.krebshilfe.de

Krebsinmformationsdienst:
www.krebsinformationsdienst.de

Leben? Leben! – Das Magazin für Frauen nach Krebs:
www.gfmk.com

Leben? Leben! – Ausgabe 2/2015:
Neue Methode gegen Krebstumoren im Rücken. Die Geschichte der 73-jährigen Inge S. 

mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V.
www.mamazone.de

Metastasenchirurgie an der Wirbelsäule
www.Asklepios.com

Ratgeber Knochenkrebs. Informationen für Betroffene und Angehörige
www.knochenkrebs.net

STAR Tumor Ablationssystem (DFINE Europe GmbH)
www.DFINE.eu

Volle Kanne, ZDF Servicemagazin Thema: „Mit Hitze gegen Wirbelsäulenmetastasen“
www.ZDF.de

Eine 38-jährige Mutter von 5 Kindern berichtet über ihre Erfahrung mit der STAR Tumor Ablation
www.kuTV.com

12. Dezember 2017
Die Kosten für Hilfsmittel bei Krebs werden anteilig von der Krankenkasse übernommen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
  
05. Dezember 2017
Während der Krebstherapie ist es besonders wichtig, dass Patienten auf die Inhaltsstoffe ihrer Pflegeprodukte achten.
  
16. November 2017
Die Rückkehr in den Alltag nach einer Krebserkrankung kann mit Problemen verbunden sein und für viele zur Belastungsprobe werden.
  
09. November 2017
Regelmäßige Bewegung, sowohl Sport als auch Bewegung im Alltag, kann das Rückfallrisiko nach einer Krebserkrankung senken.
  
03. November 2017
Christine Holler erkrankte mit 56 Jahren an Bauchfellkrebs. Sie berichtet davon, wie der Krebs ihr Leben geprägt hat.
  
26. Oktober 2017
Die Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“ befasst sich ausschließlich mit der Behandlung von Nebenwirkungen der Therapie.
  
16. Oktober 2017
Wenn man nach einer Krebsdiagnose verreisen möchte, sollte man dies mit dem Arzt besprechen. Wichtig ist ein entsprechender Vorrat an Medikamenten.
  

Die Streuung von Krebs in entferntes Gewebe wird als Metastase bezeichnet. Krebszellen lösen sich dabei vom primären Tumorherd und gelangen über Blut- oder Lymphgefäße in andere Körpergewebe. Neben Brust- und Prostatakarzinomen sind es vor allem Schilddrüsen-, Nieren- und Lungenkarzinome, die häufig Knochenmetastasen bilden. Wenn Tumorzellen in die Knochen wandern, ist sehr häufig die Wirbelsäule betroffen (50-80%). Hierbei treten insbesondere im Bereich der Lenden- und Brustwirbelsäule starke Schmerzen und ein erhöhtes Bruchrisiko auf. Eine Radiofrequenz-Ablation kann helfen.

Die Entstehung von Knochenmetastasen ist möglich, wenn der Tumor invasiv wächst. Das bedeutet, dass Krebszellen nicht in einem betroffenen Organ verbleiben, sondern streuen. Wird die Grenze eines Organs überschritten, können sie auch anderes Gewebe befallen. Über Blut oder Lymphe ist auch ein Befall von weiter entfernt liegenden Organen möglich. Bei Knochenmetastasen sind die Krebszellen von einem Primärtumor, z. B. Brustkrebs oder Prostatakrebs, in die Knochen gewandert und haben dort weitere Absiedlungen des Tumors gebildet. Diese heißten Metastasen oder Tochtergeschwulste. Bei Knochenmetastasen sind Krebszellen des Primärtumors, also z. B. Brustkrebszellen in den Knochen zu finden.

Therapie Wirbelkörpermetastasen

Für die Therapie von Wirbelkröpermetastasen stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Abhängig von der jeweiligen Tumorart können Operation oder Strahlentherapie eingesetzt werden. Bisphosphonate können zum Einsatz kommen, um den Abbau der Knochensubstanz zu unterdrücken und die Knochenstärke zu stabilisieren. Aber auch Chemo- und/ oder Hormontherapie können zur Anwendung kommen.

Kombiniert werden können all diese Therapieansätze mit einer neuartigen Methode, welche seit Ende 2013 auch in Deutschland verfügbar ist. Bei dem minimal-invasiven Eingriff wird die Wirbelkörpermetastase zunächst mittels Hitze zerstört (abladiert) und der Wirbelkörper anschließend durch Einbringen von Knochenzement stabilisiert.