Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Knochenmetastasen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Links zu Wirbelkörpermetastasen

Amerikanische Patientin erzählt Ihre Geschichte zur Behandlung mit STAR:
www.YouTube.com

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.:
www.krebsgesellschaft.de

Deutsche Krebshilfe e. V.:
www.krebshilfe.de

Krebsinmformationsdienst:
www.krebsinformationsdienst.de

Leben? Leben! – Das Magazin für Frauen nach Krebs:
www.gfmk.com

Leben? Leben! – Ausgabe 2/2015:
Neue Methode gegen Krebstumoren im Rücken. Die Geschichte der 73-jährigen Inge S. 

mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V.
www.mamazone.de

Metastasenchirurgie an der Wirbelsäule
www.Asklepios.com

Ratgeber Knochenkrebs. Informationen für Betroffene und Angehörige
www.knochenkrebs.net

STAR Tumor Ablationssystem (DFINE Europe GmbH)
www.DFINE.eu

Volle Kanne, ZDF Servicemagazin Thema: „Mit Hitze gegen Wirbelsäulenmetastasen“
www.ZDF.de

Eine 38-jährige Mutter von 5 Kindern berichtet über ihre Erfahrung mit der STAR Tumor Ablation
www.kuTV.com

05. Februar 2018
Schleimhautentzündungen sind eine häufige Folge der Krebstherapie. Mit der richtigen Mundhygiene kann einer Mukositis unter Umständen vorgebeugt werden.
  
31. Januar 2018
Verschiedene internationale Projekte gehen mit einem anderen Ansatz an das Thema Krebs heran: Mit Humor gegen Krebs.
  
25. Januar 2018
Nana Stäcker erkrankte mit 20 Jahren an Knochenkrebs. Sie hatte ihren eigenen Weg mit den Veränderungen ihres Körpers umzugehen.
  
22. Januar 2018
Eine Strahlentherapie kann zu Reizungen der Haut führen. Daher sollte man besonderen Wert auf die Hautpflege legen.
  
15. Januar 2018
Krebspatienten haben häufig ein geschwächtes Immunsystem. Daher spielt das Thema Impfen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Infekten.
  
18. Dezember 2017
Durch den Lichtmangel im Winter kann es bei einigen Menschen zu einer sogenannten Winterdepression kommen.
  
12. Dezember 2017
Die Kosten für Hilfsmittel bei Krebs werden anteilig von der Krankenkasse übernommen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
  
Therapie Wirbelkörpermetastasen

Für die Therapie von Wirbelkröpermetastasen stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Abhängig von der jeweiligen Tumorart können Operation oder Strahlentherapie eingesetzt werden. Bisphosphonate können zum Einsatz kommen, um den Abbau der Knochensubstanz zu unterdrücken und die Knochenstärke zu stabilisieren. Aber auch Chemo- und/ oder Hormontherapie können zur Anwendung kommen.

Kombiniert werden können all diese Therapieansätze mit einer neuartigen Methode, welche seit Ende 2013 auch in Deutschland verfügbar ist. Bei dem minimal-invasiven Eingriff wird die Wirbelkörpermetastase zunächst mittels Hitze zerstört (abladiert) und der Wirbelkörper anschließend durch Einbringen von Knochenzement stabilisiert.

Die Streuung von Krebs in entferntes Gewebe wird als Metastase bezeichnet. Krebszellen lösen sich dabei vom primären Tumorherd und gelangen über Blut- oder Lymphgefäße in andere Körpergewebe. Neben Brust- und Prostatakarzinomen sind es vor allem Schilddrüsen-, Nieren- und Lungenkarzinome, die häufig Knochenmetastasen bilden. Wenn Tumorzellen in die Knochen wandern, ist sehr häufig die Wirbelsäule betroffen (50-80%). Hierbei treten insbesondere im Bereich der Lenden- und Brustwirbelsäule starke Schmerzen und ein erhöhtes Bruchrisiko auf. Eine Radiofrequenz-Ablation kann helfen.

Die Entstehung von Knochenmetastasen ist möglich, wenn der Tumor invasiv wächst. Das bedeutet, dass Krebszellen nicht in einem betroffenen Organ verbleiben, sondern streuen. Wird die Grenze eines Organs überschritten, können sie auch anderes Gewebe befallen. Über Blut oder Lymphe ist auch ein Befall von weiter entfernt liegenden Organen möglich. Bei Knochenmetastasen sind die Krebszellen von einem Primärtumor, z. B. Brustkrebs oder Prostatakrebs, in die Knochen gewandert und haben dort weitere Absiedlungen des Tumors gebildet. Diese heißten Metastasen oder Tochtergeschwulste. Bei Knochenmetastasen sind Krebszellen des Primärtumors, also z. B. Brustkrebszellen in den Knochen zu finden.