Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Knochenmetastasen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Betreff

Ihre Nachricht

Bitte Sicherheitscode übertragen
captcha

Bitte lasse dieses Feld leer.

16. Oktober 2017
Wenn man nach einer Krebsdiagnose verreisen möchte, sollte man dies mit dem Arzt besprechen. Wichtig ist ein entsprechender Vorrat an Medikamenten.
  
28. August 2017
Bewegung/Sport ist bei Krebs wichtig. Direkt nach der Krebsdiagnose sollten Patienten mit Bewegung beginnen, um eine Bewegungsmangel-Situation zu verhindern.
  
23. August 2017
Eine Krebserkrankung kann auch Auswirkungen auf die Weiblichkeit bzw. Männlichkeit und somit auf die Sexualität haben.
  
17. August 2017
Krebspatienten mit erheblichen Einschränkungen in ihrem Alltag können beim Versogungsamt einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen.
  
08. August 2017
  
03. August 2017
Eine gute Mundhygiene während der Krebstherapie ist wichtig, um Schleimhautenzündungen vorzubeugen.
  
27. Juli 2017
Eine Chemotherapie kann bei Krebspatienten zu Nervenschädigungen, sog. Neuropathien führen. Diese reichen von Gefühlsstörungen bis hin zu Taubheitsgefühlen.
  

Die Streuung von Krebs in entferntes Gewebe wird als Metastase bezeichnet. Krebszellen lösen sich dabei vom primären Tumorherd und gelangen über Blut- oder Lymphgefäße in andere Körpergewebe. Neben Brust- und Prostatakarzinomen sind es vor allem Schilddrüsen-, Nieren- und Lungenkarzinome, die häufig Knochenmetastasen bilden. Wenn Tumorzellen in die Knochen wandern, ist sehr häufig die Wirbelsäule betroffen (50-80%). Hierbei treten insbesondere im Bereich der Lenden- und Brustwirbelsäule starke Schmerzen und ein erhöhtes Bruchrisiko auf. Eine Radiofrequenz-Ablation kann helfen.

Diagnose Knochenmetastasen

Häufig sind immobilisierende Rückenschmerzen das erste Symptom, das bei der Diagnose von Wirbelkörpermetastasen genannt wird. Auch das Auftreten von Wirbelbrüchen, gerade wenn keine Stürze vorliegen, kann ein Hinweis auf Wirbelkörpermetastasen sein. Die Symptome sollten mit einem Arzt abgeklärt werden, auch wenn eine Krebserkrankung noch nicht bekannt ist.

Besteht der Verdacht auf Wirbelkörpermetastasen, muss eine umfassende Diagnostik erfolgen. Hierzu gehören eine ausführliche Anamnese, bildgebende Verfahren (CT, MRT), Skelettszintigrafie sowie die Klassifikation via Scores zur Einteilung der Wirbelkörpermetastase. Eine Biopsie kann Klarheit und vor allem Hinweise auf den Primärtumor geben und sollte im Falle einer Vertebroplastie oder Kyphoplastie immer erfolgen.

Therapie Wirbelkörpermetastasen

Für die Therapie von Wirbelkröpermetastasen stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Abhängig von der jeweiligen Tumorart können Operation oder Strahlentherapie eingesetzt werden. Bisphosphonate können zum Einsatz kommen, um den Abbau der Knochensubstanz zu unterdrücken und die Knochenstärke zu stabilisieren. Aber auch Chemo- und/ oder Hormontherapie können zur Anwendung kommen.

Kombiniert werden können all diese Therapieansätze mit einer neuartigen Methode, welche seit Ende 2013 auch in Deutschland verfügbar ist. Bei dem minimal-invasiven Eingriff wird die Wirbelkörpermetastase zunächst mittels Hitze zerstört (abladiert) und der Wirbelkörper anschließend durch Einbringen von Knochenzement stabilisiert.