Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Knochenmetastasen

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GFMK GmbH & Co. KG

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Entstehung: Eraxion/Bigstock.com (1676270)
Diagnose: monkeybusinessimages/Bigstock.com (13893857)
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05. Februar 2018
Schleimhautentzündungen sind eine häufige Folge der Krebstherapie. Mit der richtigen Mundhygiene kann einer Mukositis unter Umständen vorgebeugt werden.
  
31. Januar 2018
Verschiedene internationale Projekte gehen mit einem anderen Ansatz an das Thema Krebs heran: Mit Humor gegen Krebs.
  
25. Januar 2018
Nana Stäcker erkrankte mit 20 Jahren an Knochenkrebs. Sie hatte ihren eigenen Weg mit den Veränderungen ihres Körpers umzugehen.
  
22. Januar 2018
Eine Strahlentherapie kann zu Reizungen der Haut führen. Daher sollte man besonderen Wert auf die Hautpflege legen.
  
15. Januar 2018
Krebspatienten haben häufig ein geschwächtes Immunsystem. Daher spielt das Thema Impfen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Infekten.
  
18. Dezember 2017
Durch den Lichtmangel im Winter kann es bei einigen Menschen zu einer sogenannten Winterdepression kommen.
  
12. Dezember 2017
Die Kosten für Hilfsmittel bei Krebs werden anteilig von der Krankenkasse übernommen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
  

Das Glossar gibt kurze Erklärungen zu wichtigen Begriffen bei Wirbelkörpermetastasen. Osteoblasten heißen die Zellen, die für den Aufbau von Knochen zuständig sind. Der Gegenspieler, die Osteoklasten, bauen Knochen ab. Zur Diagnose von Wirbelkörpermetastasen werden verschiedene bildgebende Verfahren, wie bspw. CT, MRT, kombiniert. Bisphosphonate werden zur Therapie von Wirbelkörpermetastasen eingesetzt, da sie den Knochenabbau hemmen können. Die Radiofrequenz-Ablation mittels STAR kann eine minimal-invasive Behandlungsmethode zur Zerstörung von Wirbelkörpermetastasen sein, welche mit anderen gängigen Therapien kombiniert werden kann.

Diagnose Knochenmetastasen

Häufig sind immobilisierende Rückenschmerzen das erste Symptom, das bei der Diagnose von Wirbelkörpermetastasen genannt wird. Auch das Auftreten von Wirbelbrüchen, gerade wenn keine Stürze vorliegen, kann ein Hinweis auf Wirbelkörpermetastasen sein. Die Symptome sollten mit einem Arzt abgeklärt werden, auch wenn eine Krebserkrankung noch nicht bekannt ist.

Besteht der Verdacht auf Wirbelkörpermetastasen, muss eine umfassende Diagnostik erfolgen. Hierzu gehören eine ausführliche Anamnese, bildgebende Verfahren (CT, MRT), Skelettszintigrafie sowie die Klassifikation via Scores zur Einteilung der Wirbelkörpermetastase. Eine Biopsie kann Klarheit und vor allem Hinweise auf den Primärtumor geben und sollte im Falle einer Vertebroplastie oder Kyphoplastie immer erfolgen.

Therapie Wirbelkörpermetastasen

Für die Therapie von Wirbelkröpermetastasen stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Abhängig von der jeweiligen Tumorart können Operation oder Strahlentherapie eingesetzt werden. Bisphosphonate können zum Einsatz kommen, um den Abbau der Knochensubstanz zu unterdrücken und die Knochenstärke zu stabilisieren. Aber auch Chemo- und/ oder Hormontherapie können zur Anwendung kommen.

Kombiniert werden können all diese Therapieansätze mit einer neuartigen Methode, welche seit Ende 2013 auch in Deutschland verfügbar ist. Bei dem minimal-invasiven Eingriff wird die Wirbelkörpermetastase zunächst mittels Hitze zerstört (abladiert) und der Wirbelkörper anschließend durch Einbringen von Knochenzement stabilisiert.