Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Knochenmetastasen

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GFMK GmbH & Co. KG

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12. Dezember 2017
Die Kosten für Hilfsmittel bei Krebs werden anteilig von der Krankenkasse übernommen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
  
05. Dezember 2017
Während der Krebstherapie ist es besonders wichtig, dass Patienten auf die Inhaltsstoffe ihrer Pflegeprodukte achten.
  
16. November 2017
Die Rückkehr in den Alltag nach einer Krebserkrankung kann mit Problemen verbunden sein und für viele zur Belastungsprobe werden.
  
09. November 2017
Regelmäßige Bewegung, sowohl Sport als auch Bewegung im Alltag, kann das Rückfallrisiko nach einer Krebserkrankung senken.
  
03. November 2017
Christine Holler erkrankte mit 56 Jahren an Bauchfellkrebs. Sie berichtet davon, wie der Krebs ihr Leben geprägt hat.
  
26. Oktober 2017
Die Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“ befasst sich ausschließlich mit der Behandlung von Nebenwirkungen der Therapie.
  
16. Oktober 2017
Wenn man nach einer Krebsdiagnose verreisen möchte, sollte man dies mit dem Arzt besprechen. Wichtig ist ein entsprechender Vorrat an Medikamenten.
  

Das Glossar gibt kurze Erklärungen zu wichtigen Begriffen bei Wirbelkörpermetastasen. Osteoblasten heißen die Zellen, die für den Aufbau von Knochen zuständig sind. Der Gegenspieler, die Osteoklasten, bauen Knochen ab. Zur Diagnose von Wirbelkörpermetastasen werden verschiedene bildgebende Verfahren, wie bspw. CT, MRT, kombiniert. Bisphosphonate werden zur Therapie von Wirbelkörpermetastasen eingesetzt, da sie den Knochenabbau hemmen können. Die Radiofrequenz-Ablation mittels STAR kann eine minimal-invasive Behandlungsmethode zur Zerstörung von Wirbelkörpermetastasen sein, welche mit anderen gängigen Therapien kombiniert werden kann.

Die Streuung von Krebs in entferntes Gewebe wird als Metastase bezeichnet. Krebszellen lösen sich dabei vom primären Tumorherd und gelangen über Blut- oder Lymphgefäße in andere Körpergewebe. Neben Brust- und Prostatakarzinomen sind es vor allem Schilddrüsen-, Nieren- und Lungenkarzinome, die häufig Knochenmetastasen bilden. Wenn Tumorzellen in die Knochen wandern, ist sehr häufig die Wirbelsäule betroffen (50-80%). Hierbei treten insbesondere im Bereich der Lenden- und Brustwirbelsäule starke Schmerzen und ein erhöhtes Bruchrisiko auf. Eine Radiofrequenz-Ablation kann helfen.

Die Entstehung von Knochenmetastasen ist möglich, wenn der Tumor invasiv wächst. Das bedeutet, dass Krebszellen nicht in einem betroffenen Organ verbleiben, sondern streuen. Wird die Grenze eines Organs überschritten, können sie auch anderes Gewebe befallen. Über Blut oder Lymphe ist auch ein Befall von weiter entfernt liegenden Organen möglich. Bei Knochenmetastasen sind die Krebszellen von einem Primärtumor, z. B. Brustkrebs oder Prostatakrebs, in die Knochen gewandert und haben dort weitere Absiedlungen des Tumors gebildet. Diese heißten Metastasen oder Tochtergeschwulste. Bei Knochenmetastasen sind Krebszellen des Primärtumors, also z. B. Brustkrebszellen in den Knochen zu finden.