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Knochenmetastasen: Symptome und Diagnose

Erstes Anzeichen für Knochenmetastasen sind spontan auftretende und anhaltende Schmerzen in den Knochen. Knochenmetastasen treten besonders häufig im Bereich der Wirbelsäule, der Rippen, des Beckens sowie im oberen Teil des Oberschenkelknochens auf. Obwohl diese Schmerzen auch eine andere, harmlose Ursache haben können, sollten solche Warnzeichen des Körpers nicht ignoriert werden. Es ist ratsam, sie von ärztlicher Seite abklären zu lassen.

Durch die Knocheninstabilität kann es zu Knochenbrüchen kommen, ohne dass der Bruch auf einen entsprechenden Unfall, Sturz o. ä. zurückzuführen ist. Meist reicht schon eine geringe Krafteinwirkung aus, wie sie durch alltägliche Bewegungen zustande kommt. In seltenen Fällen kann es durch den Tumor zu Wirbelkörpereinbrüchen kommen, die Empfindungsstörungen oder Lähmungen zur Folge haben können.

Zur klinischen Diagnostik bei Knochenmetastasen gehört neben der Erhebung der Krankengeschichte und der allgemeinen körperlichen Untersuchung v. a. eine fachärztliche Untersuchung des Primärtumors. Knochenmetastasen können im Rahmen der Diagnostik mittels moderner bildgebender Verfahren sehr genau untersucht werden. Dazu gehören Röntgen, Magnetresonanztomografie (MRT), Computertomografie (CT), Skelett-Szintigrafie (mithilfe eines radioaktiv markierten Phosphonats) und Sonografie (Ultraschall). In einigen Fällen, z. B. wenn der Primärtumor nicht bekannt ist, wird zudem eine Biopsie durchgeführt. Um eine eventuell vorliegende Hyperkalzämie zu diagnostizieren, können Blutuntersuchungen herangezogen werden, mit denen der Kalziumspiegel im Blut gemessen werden kann.

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